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Spieler haben keinen Bock auf Miramar und entfernen die Map

 

Da Spieler des derzeit so erfolgreichen Battle Royale Online Shooters Playerunknown’s Battlegrounds – PUBG mit der Miramar Map nicht zufrieden sind und auch keine Lust darauf haben, bis die Option eingeführt wird, die Map aus der Rotation entfernen zu können, haben sie die Karte kurzerhand manuell aus dem Spiel entfernt.

 

Die zweite große Map im Online Shooter Playerunknown’s Battlegrounds – PUBG, Miramar, kommt bei vielen Spielern nicht so gut an. Sie bevorzugen die erste Karte, Erangel.

 

Momentan gibt es keine Möglichkeit, die Maps im Spiel auszuwählen. Miramar taucht eben in der Map-Rotation auf und wer sie nicht spielen will, der muss das Spiel beenden und dann auf ein Match hoffen, das auf Erangel ausgefochten wird. Zwar kündigte das Entwicklerstudio Bluehole eine Möglichkeit an, die Maps auswählen zu können, die Funktion ist aber bisher noch nicht ins Spiel implementiert.

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Daher haben die Spieler nun selbst eingegriffen und kurzerhand die entsprechenden Dateien gelöscht, sodass Miramar nicht mehr geladen werden kann und das Spiel dann automatisch zurück in die Lobby springt. Anschließend startet man neu und hofft, darauf, auf Erangel zu landen.

Geht euch Miramar auch auf die Nerven, dann sucht im Verzeichnis steamapps > common > PUBG > TslGame > Content > Paks nach .pak-Dateien mit dem Namen “desert”. Wenn ihr diese löscht oder umbenennt, kann Miramar nicht mehr geladen werden. Bedenkt aber, dass es immer eine gewisse Gefahr mit sich bringt, in den Dateien eines Spiels herumzupfuschen. Unter Umständen startet PUBG dann gar nicht mehr.

Neue Cheats aufgetaucht, ermöglichen sofortige Heilung & Wiederbelebung

Die Cheater in PUBG werden zunehmend »kreativer«. Neben Aimbots, Wallhacks und Speed-Bosts gibt es jetzt auch Instant-Heal und Instant-Revive.

Cheater sind der Stachel im Fleisch von Playerunknown’s Battlegrounds. Je größer das Battle-Royale-Spiel wird, desto häufiger plagen Betrüger den Gaming-Alltag der Spieler. Beispielsweise haben sich durch die Anbindung von China die Community-Zahlen massiv erhöht, allerdings stammen mittlerweile laut Entwickler auch die große Mehrheit der Cheats aus Fernost. Selbst wenn man die Plage eindämmt, besteht immer noch die Gefahr, dass sie mutiert. Und genau das passiert gerade.

Wo ehrliche Spieler sich in der Vergangenheit von Wallhacks, Aimbots und künstlich beschleunigten Kontrahenten nerven lassen mussten, zielen die neuen Cheats auf subtilere, unscheinbarere Angriffspunkte: Sie ermöglichen euch, Kollegen umgehend wiederzubeleben und gewähren euch selbst Sofortheilung. In der Hitze des Gefechts erhöhen solche Tricks die Überlebenschancen von Betrügern natürlich enorm. Der Reddit-Nutzer MagicIsBull hat seine Begegnung mit so einem Schummler via Replay festgehalten:

Mit Anti-Cheat-Tools wie BattlEye, der Mithilfe von Chinas Megakonzern Tencent (der PUBG in China vertreibt und 120 Festnahmen verursachte) sowie neuen Maßnahmen wie der Replay-Funktion will Entwickler Bluehole der Cheat-Problematik Herr werden.

Die Cheat-Hersteller wirken dem entgegen, indem sie beispielsweise ihre Käufer zu unscheinbarem Verhalten raten (»Sammle nicht mehr als 15 Abschüsse pro Match, sonst bist du verdächtig«). Die Insta-Revive- und Insta-Heal-Cheats stellen eine weitere eher unscheinbare Betrügerei-Methode dar.

Gerade erst hatte Entwickler Bluehole bekannt gegeben, dass sie in einer einzigen Bannwelle über 100.000 Cheat-Accounts gesperrt haben. Der Kampf gegen Cheater geht weiter.

Bluehole erprobt Anpassungen der blauen Todeszone auf den Test-Servern

Die blaue Zone aus Playerunknown’s Battlegrounds soll noch tödlicher werden. Die neuen Balance-Anpassungen werden aktuell auf den Test-Servern ausprobiert. Außerdem geht der Kampf gegen PUBG-Cheater weiter.

Die berühmt-berüchtigte blaue Zone aus Playerunknown’s Battlegrounds wird bald langsamer, aber dafür noch tödlicher werden. Wie genau sich die neuen Balance-Anpassungen der Todeszone auf das Spiel auswirken, könnt ihr ab sofort auf den Test-Servern von PUBG selbst ausprobieren.

Die Entwickler von der PUBG Corporation (die von Bluehole extra gegründet wurde, um sich einzig und allein um den Battle-Royale-Hit zu kümmern) wollen damit auf das Fan-Feedback der letzten Monate reagieren. Viele Spieler hätten sich eine Zonen-Überarbeitung gewünscht, damit die eigentlichen Gefechte im Spiel nicht mehr so sehr von der blauen Todeszone beeinflusst werden.

Finale blaue Zone macht noch mehr Schaden

Die Änderunen betreffen vorerst nur die mittlere bis späte Phase der Partien. Allerdings merken die Entwickler in den Patch-Notes ausdrücklich an, dass die Balance-Anpassungen noch nicht final sind, sondern nun erst Mal getestet werden müssen. Je nachdem wie die neue Todeszone nun bei den Spielern ankommt, könnten noch weitere Anpassungen vorgenommen werden, bevor das Update auch auf die Live-Server gespielt wird.

Hier findet ihr die genauen Änderungen an der blauen Zone aus dem neuen Test-Server-Update:

  • Die Wartezeit bis die blaue Zone sich erneut verkleinert, wird in der mittleren bis späten Phase des Matches leicht verringert.
  • Die Geschwindigkeit, mit der sich die blaue Zone verkleinert, wird in der mittleren bis späten Phase des Matches leicht verringert. (Es ist künftig also nicht mehr ganz so schwer, vor der Todeszone davonzulaufen.)
  • In der finalen blauen Zone wird der Schaden pro Sekunde leicht erhöht.

KuriosAmazon Alexa kann PUBG-Spielern vorschlagen, wo sie landen sollen

Kampf gegen Cheater geht weiter

Außerdem melden die Entwickler, dass sie erneut Fortschritte im Kampf gegen Cheater in PUBG gemacht haben. So haben sie in der vergangenen Woche wohl eine Form von Betrugsversuchen identifiziert und über 10 Millionen Spieler überprüft. Dadurch konnten sie 100.000 Cheater identifizieren und aus dem Spiel bannen.

PUBG kooperiert mit chinesischer Polizei120 Festnahmen gegen Cheat-Entwickler

Ein kleiner Rückschlag für die Fans ist dagegen, dass die seit der PC-Version 1.0 im Spiel vorhandene Deathcam und die Replay-Funktion offenbar einen Bug haben. Wenn ihr euch nach einer Partie die Gameplay-Videos eines anderen Spielers anschaut, sieht es so aus, als hätte seine Waffe keinen Rückstoß.

Das liegt aber nicht (unbedingt) daran, dass der Spieler cheatet, sondern ist schlicht ein Fehler des Systems. Dadurch wird das Melden von Cheatern natürlich nicht gerade leichter, der Bug soll aber möglichst schnell gefixt werden.

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